Ready-to-Build Rechenzentrums­standorte

Branche

Energie / Digitale Infrastruktur

Arbeitsfeld

Entwicklung systemdienlicher Rechenzentrumsstandorte

Projektumfang

MVP-fähig innerhalb von ca. 3 Monaten (Pre-Study inkl. Standort-, Netz- und EE-Bewertung)

Ausgangslage

Der steigende Bedarf an Rechenzentrumsleistung trifft auf begrenzte Netzkapazitäten, volatile Stromerzeugung aus Wind und Solar sowie wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Resilienz und lokale Wertschöpfung.Insbesondere kleinere und mittlere Rechenzentren sowie neue dezentrale Konzepte benötigen integrierte Lösungen, die Energieversorgung, Netzanschluss und Genehmigungsfähigkeit von Anfang an zusammendenken.

Zielsetzung

Wir entwickeln Rechenzentrumsstandorte als integrierte Energie- und Infrastrukturprojekte. Rechenzentrum, erneuerbare Energien (insbesondere Wind und Photovoltaik) sowie Batteriespeicher werden von Beginn an gemeinsam geplant. Ziel ist ein vollständig genehmigtes, investorenfähiges und baureifes Standortpaket („Ready-to-Build“).
Der Speicher übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Er reduziert Leistungsspitzen am Netzanschluss, erhöht den nutzbaren Anteil erneuerbarer Energien und verbessert die Systemdienlichkeit des Standorts.

Rechenzentrum-Use-Case-C4

Der Use Case im Überblick

Die Lösung nutzt moderne KI- und Machine-Learning-Modelle, um Energieverbräuche und Erzeugungsmuster präzise vorherzusagen. Sie berücksichtigt interne und externe Einflussfaktoren wie Wetter, Feiertage, Industrieproduktion und Preisentwicklungen. 
Die Plattform unterstützt Energieversorger dabei, ihre Produktions-, Speicher- und Beschaffungsstrategien dynamisch an aktuelle Bedarfe anzupassen und Lastspitzen aktiv zu steuern. 

Rechenzentrum + Speicher + erneuerbare Energien

 

  • Entwicklung von Rechenzentren in unterschiedlichen Größenordnungen
Dezentral: ab ca. 2 MW IT-Leistung, skalierbar auf 4 MW Skalierungsperspektive: mo­dulare Erweiterung bis hin zu größeren Campusstrukturen
  • Grundstücksbedarf für dezentrale Standorte: ca. 7.500–10.000 m²
  • Modulare Bauweise mit kurzer Realisierungszeit (Rohbau innerhalb weniger Wochen)
  • Auslegung auf hohe Energieeffizienz (PUE ca. 1,1)
  • Vollständige Entwicklung bis zum Bauvorbescheid inkl. aller erforderlichen Genehmigungen
Technische Eckdaten (Beispiel dezentrales Rechenzentrum)

 

IT-Leistung: 2 MW, skalierbar auf 4 MW

Elektrischer Anschluss:

  • Mittelspannung 10–20 kV
  • Doppelt einspeisend, wege-redundant
  • Anfangskapazität 4 MW, per­spektivisch erweiterbar auf 8 MW

Glasfaseranbindung:

  • Geo- und trassen­redundant über mindes­tens zwei unabhängige Wege
  • Bandbreiten bis 100 Gbit/s, skalierbar

Gebäude:

  • Höhe ca. 12 m zzgl. tech­nischer Aufbauten
  • Erweiterungs­­flächen bereits im Lay­out berücksichtigt
Integration erneuer­barer Energien & Speicher

 

  • Optionale Direkt­anbindung an Wind- ­oder PV-Anlagen im regionalen Umfeld (z. B. innerhalb eines Radius von ca. 5 km)
  • Alternativ: langfristige Offsite-PPA-Strukturen

Batteriespeicher zur:

  • Reduktion von Lastspitzen
  • Erhöhung des Eigen­verbrauchs erneuer­­barer Energien
  • Stabilisierung des Netz­anschlusspunktes
Abwärmenutzung als zusätz­licher Mehrwert

 

Die Abwärme des Rechen­zentrums wird aktiv in die Standortentwicklung integriert:

  • Temperaturniveau: 50–55 °C
  • Abwärmemenge:
  • 8 Mio. kWh pro Jahr bei 2 MW IT-Leistung
  • Verdopplung bei Ausbau auf 4 MW möglich

Geeignet für:

  • Einspeisung in lokale Wärmenetze
  • Versorgung öffentlicher Gebäude oder Gewerbe
  • Fläche für Wärmeübergabestation: ca. 60–200 m² auf dem Grundstück vorgesehen
Rechenzentrum-Use-Case-C4-Group-Hamburg

Unser Vorgehen

Phase 1: Standortanalyse & Pre-Study
  • Prüfung von Baurecht, Flächen­verfügbarkeit und Erschließung
  • Analyse von Netzanschluss, Ausbau­perspektiven und Redundanz
  • Bewertung von Wind- und Solar­optionen inkl. Speicherpotenzial
  • Grobe Wirtschaftlichkeits- und Skalierungsanalyse
  • Aufbau einer Projekt­gesellschaft und gezielte Investoren­einbindung
Phase 2: Projekt­entwicklung bis zum Bauvorbescheid
  • Steuerung aller Genehmigungs­prozesse
  • Ausarbeitung des tech­nischen Gesamtkonzepts
  • Strukturierung von Be­treiber- und Finanzierungsmodellen
  • Übergabe eines vollständig genehm­igten, baureifen Projekts
DE-Grafik-Use-Case-Rechenzentrum

Mehrwert für Kunden und Regionen

Für Betreiber und Investoren
  • Deutlich reduzierte Entwicklungs- und Genehmigungsrisiken
  • Schnellere Markteinführung durch bau­reife Standorte
  • Planbare Energie- und Netzkosten
  • Erfüllung hoher ESG- und Nachhaltigkeitsanforderungen
Für Netz und Kommunen
  • Systemdienliche Integration er­neuerbarer Energien
  • Reduzierung von Netzengpässen
  • Lokale Abwärmenutzung und regi­onale Wertschöpfung
Fazit

Wir entwickeln Rechenzentren nicht isoliert, sondern als integrierten Bestandteil des Energiesystems. Durch die Kombination aus erneuerbaren Energien, Speichern, Abwärmenutzung und genehmigungsreifer Projektentwicklung entstehen zukunftsfähige, skalierbare und wirtschaftlich robuste Rechenzentrumsstandorte – von der ersten Standortanalyse bis zum Bauvorbescheid.

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