Revolution der Unternehmens­prozesse: Von SAP R/3 zu SAP S/4HANA

Von März 2022 bis Januar 2024 wird der Wechsel von SAP R/3 zu SAP S/4HANA nicht nur das Enterprise Asset Management, sondern auch kaufmännische Funktionen und Umsysteme revolutionieren. Ein ehrgeiziges Vorhaben mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich, das den Wandel in der Unternehmenslandschaft auf beeindruckende Weise einfängt.

Branche

Energie

Arbeitsfeld

SAP S/4HANA Migrationsmanagement

Jahr

2021 – 2024

Projektdauer

ca. 2 Jahre

Mitarbeitende

ca. 3.000

Herausforderungen

Die Transformation stellte sich vor vielfältige Herausforderungen. Neben der Umstellung der Kernprozesse, die durch den Netzbetrieb (Enterprise Asset Management) sowie die kaufmännischen Prozesse bedingt waren, galt es gleichzeitig, die Schnittstellen zu verschiedenen Umsystemen anzupassen.

Eine weitere Herausforderung bestand darin, ein bestimmtes Umsystem abzulösen und in den Gesamtkontext der Transformation zu integrieren. Diese komplexen Anpassungen erforderten eine sorgfältige Koordination und Abstimmung, um eine reibungslose Interaktion zwischen den unterschiedlichen Systemen und Prozessen sicherzustellen.

Lösungs­ansatz

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen hat das Unternehmen eine umfassende Lösungsstrategie verfolgt.

Im Jahr 2021 wurde eine eingehende Studie durchgeführt, um die Anforderungen und Auswirkungen der Transformation zu verstehen. Im darauffolgenden Jahr 2022 wurden die Vorbereitungen für das Projekt aufgesetzt, wodurch eine klare Struktur und Planung für die kommenden Schritte geschaffen wurde. Dann fand ein (freiwilliges) vorgelagertes Testing statt im ersten Halbjahr 2023, das dazu diente, die Systeme und Prozesse auf ihre Funktionalität und Integration zu überprüfen. Im zweiten Halbjahr 2023 wurden die finalen Vorbereitungen abgeschlossen und der Go-Live durchgeführt, um die Transformation final in den operativen Betrieb zu überführen.

Die Projektdurchführung zeichnete sich durch eine gezielte Trennung der technischen (Netzbetreiber) und kaufmännischen Seite in zwei separate und parallel verlaufende Projekte aus.

Diese Struktur ermöglichte es, die Inhalte während des Projektjahres spezifisch vorzubereiten und den besonderen Anforderungen jeder Seite gerecht zu werden. Eine der herausfordernden Phasen bestand darin, die beiden Seiten im Rahmen der End-to-End-Tests erfolgreich miteinander zu verbinden. Diese schrittweise und methodische Vorgehensweise ermöglichte es dem Energieversorger, die Transformation effektiv zu planen, zu testen und erfolgreich umzusetzen.

Technische & wirtschaftliche Benefits

Das Ergebnis der Transformation bei unserem Kunden ist beeindruckend:

Steigerung der Performance: Die Implementierung der In-Memory-Datenbanktechnologie führte zu einer deutlichen Steigerung der Performance. Dies ermöglicht eine schnellere Verarbeitung von Daten und optimiert die Leistungsfähigkeit der Systeme erheblich.

Vereinfachte Geschäftsprozesse und Ablösung von einem Umsystem: Durch die Umstellung auf die neue S/4 wurden Geschäftsprozesse vereinfacht, was zu einer effizienteren Arbeitsweise führt. Die Ablösung des Umsystems unterstreicht den Schritt in Richtung moderner und zukunftsorientierter Unternehmensstrukturen.

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit mit indizierten Suchen: Die Transformation zu SAP Fiori führte zu einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit. Die Einführung indizierter Suchen ermöglicht eine effiziente Navigation und erleichtert den Zugriff auf relevante Informationen.

Zukunftsorientierung und Sicherstellung des Support durch SAP: Die Entscheidung für die S/4 stellt sicher, dass der Energieversorger auf eine zukunftsorientierte Plattform setzt. Die kontinuierliche Unterstützung durch SAP gewährleistet, dass das Unternehmen von den neuesten Entwicklungen und Innovationen im SAP-Ökosystem profitiert.

Insgesamt hat die Transformation beim Kunden nicht nur zu technologischen Verbesserungen geführt, sondern auch zu einer gesteigerten Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und Zukunftsorientierung des Unternehmens beigetragen.